Weniger ist mehr

Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, macht nicht viele Worte und keine langen Sätze.
Kommen Sie ohne Umwege zum Punkt. Vermeiden Sie Wiederholungen und Füllwörter.
Und: Löschen tut gut.

Schreiben Sie anschaulich

Wer zum Leser durchdringen will, malt ihm ein Bild ins Gedächtnis.
Nutzen Sie aber keine abgedroschenen Floskeln und vermeiden Sie Abstraktionen.

Werden Sie konkret

Wer dem Leser dabei helfen will, sich ein Bild zu machen, meidet Sammel- und Gattungsbegriffe.
Verwenden Sie statt Ungeziefer besser Kakerlake und statt Unkraut besser Löwenzahn.

Nutzen Sie Verben

Wer Handlung und Dynamik vermitteln will, setzt lebendige Verben ein. 
Vermeiden Sie passive Substantive und machen Sie aus „Es findet eine Schlägerei statt.“ 
lieber „Peter schlägt Paul eine blutige Nase.“

Packen Sie den Leser

Wer den Leser in den ersten 20 Sekunden für sich einnehmen will, muss ihn gleich am Anfang packen. 
Schockieren Sie mit einer provozierenden Überschrift wie „Jeder tote Torero schafft einen neuen Arbeitsplatz.“ 
oder verfremden Sie bekannte Sprichwörter und Redensarten, z. B. „Alles Gute kommt von unten.“

Bleiben Sie authentisch

Wer einzigartig schreiben will, entwickelt seinen eigenen Stil. Dieser findet sich allerdings erst nach 
viel schreiben und viel lesen. Vermeiden Sie den Me-Too-Stil und kopieren Sie nicht andere.